

Es begann um die Jahrhundertwende
Der Bäckermeister Michael Kast erbaute die Dampfbäckerei und Molkerei. Er sicherte sich die
Wasserrechte am Himmeleck über Thalkirchdorf. Mit diesem Wasser betrieb er eine Turbine zur
Stromerzeugung. Bereits im Jahre 1907 versorgte er den Ortsteil Wiedemannsdorf mit elektrischer
Energie.
Fritz Stolzenbach übernahm 1954 den Betrieb. Im Almglocke-Milchwerk wurde die
Milch der Oberallgäuer Bauern verarbeitet. In dem innovativen Unternehmen wurde schon damals unter
anderem Kondensmilch in Glasflaschen abgefüllt..

Ein Familienbetrieb der stetig wächst
Fast 20 Jahre lang wurde unter der Leitung der Familie Stolzenbach Wasser ohne Kohlensäure
abgefüllt und vertrieben. In einem kleinen Marktsegment wurde der Markenauftritt mehrfach den
Anforderungen angepasst. 1989 wurde das Unternehmen von einem Privatinvestor übernommen und unter
dem Namen Allgäuer Alpenwasser GmbH weitergeführt. Im gleichen Jahr noch musste wegen der neuen
Verpackungsverordnung von Kunststoff- auf Glasflaschen umgestellt werden.
Zur Umsetzung der
Unternehmensziele war eine wesentliche Vergrößerung der Lagerkapazität erforderlich. Im Frühjahr
1993 konnte die neue Lager- und Logistikhalle feierlich seiner Bestimmung übergeben
werden.
Parallel zum Bau der neuen Lagerhalle wurde auch die Füllerei ausgebaut. Mit der
Erweiterung der Abfülllinie auf Glas-Mehrweg-Flaschen konnte das Sortiment gezielt auf die
Kundenanforderungen ausgerichtet werden. Neben den bekannten Einwegflaschen wurden – ein Novum am
Deutschen Markt – auch 1,5 Ltr.-Mehrweg-Glasflaschen angeboten.
Den Anforderungen des
Marktes folgend, wurden bereits 1994 neben den Glas-Mehrwegflaschen auch PET-Pfandflaschen im
2-Weg-System angeboten. Wieder einmal gehörte die Allgäuer Alpenwasser GmbH zu den ersten deutschen
Firmen, die dem Trend zur PET-Flasche folgte.

Mineralwasser
Im August 1996 wurde die Mineralbrunnen-Bohrung begonnen. In 100 bis 120 m. Tiefe konnte ein
ergiebiges Mineralwasservorkommen in hervorragender Qualität erschlossen werden. Nicht einmal 12
Monate später wurde die amtliche Anerkennung für das ALLGÄUER Alpenwasser als natürliches
Mineralwasser erteilt.
Fast auf den Tag genau 1 Jahr nach Bohrbeginn wird im August 1997 bei
einem Festakt im Thaler Festsaal das neue Allgäuer Mineralwasser vorgestellt. Noch am selben Tag
werden die ersten Füllungen ausgeliefert. Die erste Ladung geht an die Meckatzer
Löwenbräu.
Der nächste Meilenstein in der Firmengeschichte der Allgäuer Alpenwasser AG folgt
schon ein Jahr später. 1998 werden die Aktien der Allgäuer Alpenwasser AG als erstes Unternehmen am
Prädikatsmarkt der Bayerischen Börse in München notiert.
Die rasante Entwicklung von der
Glas- zur PET-Flasche erforderte eine weitere, richtungsweisende Maßnahme. Im Februar 1999 wurde
die neue Abfüllanlage für Glas- und PET-Flaschen in Betrieb genommen. Schon 3 Wochen nachdem mit
dem Abbau der alten Anlage begonnen wurde, lief die erste PET-Flasche wieder vom Band.

Einsatz von Roboter-Technik
Mit dem Einsatz von Roboter-Technik wurde zwischen 2001 und 2002 zuletzt auch der sog.
„Trockenteil“ – Gebindetransport, Einpacker, Ent- und Bepalettierung – auf den neuesten Stand der
Technik gebracht. Zusätzlich wurden die Voraussetzungen zur Abfüllung von 0,5 Ltr. und 1,0 Ltr.
PET-Flaschen geschaffen.
Im Frühjahr 2004 stieg die Franken Brunnen GmbH Neustadt/Aisch als
größter Aktionär bei der Allgäuer Alpenwasser AG ein. Durch diese Partnerschaft wurde die
Marktposition der Allgäuer Alpenwasser AG weiter gestärkt.