ALLGÄUER ALPENWASSER GmbH

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Zeitung

VIEHSCHEID IM ALLGÄU
EINE ALTE TRADITION

Ende August eines jeden Jahres ist es endlich soweit und die Viehscheide im Allgäu starten wieder. Mehr als 30.000 Rinder kehren von den Bergweiden der Allgäuer Berge ins Tal zurück und werden feierlich empfangen!

Wir haben ein kurzes Lexikon zusammengestellt, was man zum Thema Viehscheid wissen sollte!

16 HAFTEN

Müssen die Zug Schellen mindestens groß sein (16 Zentimeter) Die großen, aus Schwarzblech gefertigten Schellen werden den Kühen zum

Abtrieb um den Hals gehängt. Für den „Alltag“ im Berg reichen allerdings

die kleineren Weideschellen aus Blech.

100 MAGISCHE TAGE

Gut drei Monate dauert ein Alpsommer

fürs Vieh. In der Regel „sömmern“ die Kühe

und Schumpen von Mitte Juni bis Mitte

September auf den Bergwiesen.

30.000 STÜCK VIEH

So viele Kühe und Rinder dürfen ihren

Sommer in den Allgäuer Bergen verbringen.

1.600 KÜHE & RINDER

kommen beim größten Viehscheid

der Region in Gunzesried ins Tal.

ÄLPLERLETZTE

Wenn das Vieh im Tal ist, machen die Hirten ihre Alpen winterfest. Die Älplerletze ist das letzte Essen auf der Alp im vergangenen Alpsommer. Erst danach verlässt der Hirte seine Alpe und verbringt den Winter im Tal.

KRANZRIND

Mit Almblumen festlich geschmücktes Rind, das

den Zug anführt, wenn während des Sommers

keine Unfälle zu beklagen waren.

WAS HAT DIE KRANZKUH AUF DEM KOPF?

Tannenzweige, Silberdisteln, Ebereschen, Hagebutten und bunte Bergblumen

gehören zum Kranz, ebenso ein Kreuz und ein Spiegel. Das Kreuz soll

den Schutz Gottes erfl ehen, der Spiegel böse Geister abwehren